Do., 30.03.2017 , 11:39 Uhr

Terror in Bayern: Bayerisches Rotes Kreuz will mehr Geld für Spezialeinsätze

Das Bundeskriminalamt warnt vor Terroranschlägen mit Chemikalien. Das geht aus einen Bericht der Bundesregierung zur „Risikoanalyse im Bevölkerungsschutz“ hervor. Trotzdem wurde die Finanzierung für Spezialfahrzeuge gedrosselt. Ein Fehler, wie das Bayerische Rote Kreuz kritisiert.

 

Das Bayerische Rote Kreuz (BRK) kritisiert die zögerliche Finanzierung von Spezialfahrzeugen, die bei Unfällen oder Anschlägen mit chemischen oder explosiven Stoffen eingesetzt werden können. Aus Geldmangel hätten 3 der 13 dezentralen Standorte der BRK-Spezialeinheiten schließen müssen, sagte der stellvertretende Landesbereitschaftsleiter Dieter Hauenstein im Interview der Deutschen Presse-Agentur. „Diese Einheiten müssen jedoch flächendeckend vorgehalten werden.“ Beim 10. Bayerischen Katastrophenschutzkongress an diesem Wochenende in Weiden in der Oberpfalz ist die medizinische Versorgung von Verletzten nach einem möglichen Terroranschlag zentrales Thema.

 

Die Einsatztaktiken des BRK seien der neuen Situation angepasst worden, erläuterte Hauenstein in dem Interview. „Gleichzeitig schulen wir unsere vielen Mitarbeiter, auch die vielen Tausend Ehrenamtlichen, um auf für uns weitgehend ungewohnte Verletzungsmuster reagieren zu können.“ Bei Terrorlagen sei das BRK auf eine intensive Zusammenarbeit mit der Polizei angewiesen.

 

dpa/bn

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