Fr., 21.04.2017 , 11:55 Uhr

Blitzmarathon im April 2017: Bilanz aus München

Es hat wieder ordentlich geblitzt auf Bayerns Straßen. Vom 19. April bis 20. April beteiligte sich auch das Polizeipräsidium München am fünften „24-Stunden-Blitzmarathon“ im Freistaat. Die Geschwindigkeitsunfälle in München sind im Jahr 2016 gegenüber dem Vorjahr um 21,1 Prozent gestiegen. Nach einem Rückgang im Jahr 2015 erfolgte somit nun wieder ein Anstieg.

 

Im vergangenen Jahr verloren 7 Personen (2015: 10 Personen) im Bereich des Polizeipräsidiums München durch überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit ihr Leben. Geschwindigkeit ist somit die Ursache für 7 der 19 in München zu beklagenden Verkehrstoten im Jahr 2016 gewesen.
Laut der Münchner Polizei war es Sinn und Zweck des Blitzmarathons,  möglichst viele Verkehrsteilnehmer für die Gefährlichkeit, insbesondere im Zusammenhang mit Geschwindigkeitsverstößen, zu sensibilisieren und  einen Einstellungs- und Verhaltenswandel des Verkehrsteilnehmers auszulösen.

 

Weiter wehrt sich das Polizeipräsidium München gegen die Anschuldigung, der Blitzmarathon sei Abzocke. Das Aktionsziel hätte nicht darin bestanden, möglichst viele Autofahrer zur Kasse zu bitten, sondern das Problembewusstsein der Auto- und LKW-Fahrer für das Zu-schnell-Fahren zu schärfen.

 

Während des Blitzmarathons fuhren in München insgesamt 11.200 Fahrzeuge durch die 80 polizeilichen Kontrollstellen. Es kam zu 696 Beanstandungen aufgrund überhöhter Geschwindigkeit.

 

Spitzenreiter war hierbei ein 52-jähriger Pkw-Fahrer aus dem südlichen Münchner Landkreis, der mit seinem Pkw, Mercedes, auf einer Kreisstraße in Taufkirchen direkt nach Einrichtung der Messstelle mit gemessenen 131 Kilometern pro Stunde anstatt der erlaubten 80 km/h angehalten wurde. Dem Fahrer droht nun eine Verkehrsordnungswidrigkeitenanzeige inkl. 240 Euro Geldbuße, 2 Punkte in Flensburg sowie zwei Monate Fahrverbot.

 

Auch in Zukunft soll es weitere Blitzmarathons geben:  Weitere Schwerpunktaktionen in diesem Zusammenhang werden laut der Polizei München in den Monaten Mai und Juli folgen.

 

Die bayernweiten Ergebnisse des Blitzmarathons sehen sie hier.

 

Polizeipräsidium München/sb

Auto Bayern beamte Blitzmarathon Fahrzeuge geblitzt Hermann Innenminister LKW München Polizei Raser Schwerpunktaktion Sünder tempo

Das könnte Dich auch interessieren

12.08.2026 Stoßdämpfer für Vorder- und Hinterachse: Die Kosten im Überblick Ein Stoßdämpfer kostet als Ersatzteil oft nur etwa 70 bis 150 Euro, die Gesamtrechnung für den Austausch kann je nach Fahrzeug und Werkstatt aber deutlich höher ausfallen. Wer vorher weiß, woraus sich der Preis zusammensetzt, kann gezielt vergleichen und unnötige Ausgaben vermeiden.   Woraus sich der Preis zusammensetzt Bei neuen Stoßdämpfern zahlt man am Ende 16.07.2026 Wie ein Zauberer Events in München unvergesslich macht Genau an dieser Stelle setzen innovative Eventplaner auf ein Entertainment, das den klassischen Rahmen sprengt und für echten, unzensierten Gesprächsstoff sorgt. Ein professioneller Zauberkünstler München bringt genau die richtige Mischung aus ungläubigem Staunen, feinsinnigem Humor und einem Hauch Exklusivität mit, die aus einer gewöhnlichen Zusammenkunft ein unvergessliches Highlight macht. Wenn die Logik für ein paar 18.06.2026 Bayerns Sonnen-Gold: Wie Direktinvestments in Solarparks mit Batteriespeicher stabile Renditen sichern Die bayerische Wirtschaft steht vor einer doppelten Herausforderung: der Notwendigkeit einer schnellen und nachhaltigen Energiewende sowie dem Wunsch privater und institutioneller Anleger nach inflationssicheren und wertstabilen Kapitalanlagen. In diesem Spannungsfeld etabliert sich eine Anlageklasse, die beide Anforderungen elegant miteinander verbindet: Direktinvestitionen in Photovoltaikanlagen. Anders als bei anonymen Fonds oder schwankungsanfälligen Aktien handelt es sich hierbei 13.05.2026 Mein Körper, meine Entscheidung: Warum Schönheits-OPs kein Tabu mehr sind Ästhetische Eingriffe werden heute deutlich offener thematisiert als noch vor einigen Jahren. Was früher häufig hinter verschlossenen Türen blieb, ist inzwischen Teil öffentlicher Gespräche geworden – ob in sozialen Medien, Podcasts oder persönlichen Erfahrungsberichten. Parallel dazu verändert sich auch die ästhetische Medizin selbst: Viele Menschen wünschen sich heute keine möglichst auffälligen Veränderungen mehr, sondern natürliche