Mo., 06.10.2014 , 10:55 Uhr

München Hauptbahnhof: Security durch Flaschenwurf schwer verletzt

Die eigentlich „friedliche“ Wiesn endete am Sonntag Abend noch mit der schwersten gewalttätigen Auseinandersetzung der gesamten zwei Wochen:

Ein Mann hat einem Sicherheitsmitarbeiter der Bahn eine Flasche ins Gesicht geworfen – der verlor vier Zähne, sein Jochbein ist gebrochen und er hat ein Schädel-Hirn-Trauma.

Im Zug auffällig, auf dem Bahnsteig gewalttätig

Hauptbahnhof gegen 19 Uhr 30 am Sonntag:

 

Zwei Betrunkene aus dem Landkreis Unterallgäu stiegen in den Alex in Richtung Lindau und Kempten. Gleich nachdem sie an Bord waren, fingen sie an, eine 44 Jahre alte Frau aus Buxheim anzupöbeln. Danach blockierten sie die Wagontür, so dass die wartenden Fahrgäste sie von außen nicht mehr öffnen konnten.

 

Auf Einwände des Zugbegleiters reagierten sie nicht. Gemeinsam mit einem Sicherheitsmann der DB öffnete der Zugbegleiter dann gewaltsam die blockierte Tür und forderte die beiden Unruhestifter auf, den Zug zu verlassen.

Daraufhin fingen die beiden eine Rangelei mit den Bahnangestellten an und als der Schaffner zur Abfahrt pfiff, versuchten sie, sich zurück in den Zug zu drängeln.

Als der Zugbegleiter und der Sicherheitsbeamte sie aufhielten, warf einer der beiden seine Bierflasche nach dem Zugbegleiter, traf jedoch den Sicherheitsmitarbeiter, der dann in die geöffnete Zugtür fiel. Die beiden schwer alkoholisierten Männer liefen dem davonfahrenden Zug hinterher und traten auf den bewußtlosen Mann ein, bis ihn andere Fahrgäste in den Wagon zogen.

In Pasing wartete dann schon der Notarzt auf den Verletzten: Er hatte vier Vorderzähne verloren, ein Schädel-Hirn-Trauma und einen Bruch am Jochbein durch den Flaschenwurf erlitten.

Festnahme in Pasing

Kurz darauf traf die Bundespolizei am Bahnhof in Pasing ein und fand beide Allgäuer in eine weitere Rangelei mit einem 53-jährigen Italiener verwickelt, der den Vorfall beobachtet hatte und die Flucht der Täter verhindern wollte.

Der 41 Jahre alte Flaschenwerfer hatte 1,71 Promille im Blut, sein Kumpel 1,77.

Jetzt gibt es mehrere Anzeigen, die auf sie warten. Sie bleiben zunächst in Haft.

adc / BuPo

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