Di., 14.07.2015 , 13:25 Uhr

Münchner Konzertsaal-Debatte: Entscheidung im Herbst

Entgegen aller Erwartungen hat sich die bayerische Staatsregierung heute nicht auf einen Standort für den neuen Münchner Konzertsaal festgelegt. Kultusminister Spaenle kündigte nun an, fünf mögliche Standorte bis Herbst überpüfen zu lassen.

 

Ursprünglich war heute mit einer Verkündung eines endgültigen Standorts für den neuen Konzertsaal spekuliert worden. Insbesondere das Pfanni-Gelände galt zuletzt als großer Favorit. Dementsprechend hatten sich Stadt und Staatsregierung bei ihren Gesprächen auch auf diesen Standort konzentriert. Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hatte bereits verkündet, dass er das Pfanni-Gelände für geeignet halte und Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) sprach von einer „charmanten Idee“.

 

 

Die potentiellen Standorte, die das Kabinett nun überprüfen will, sind der Finanzgarten, die Paketposthalle, das Olympia-Eissportstadion, das ehemalige Pfanni-Gelände am Ostbahnhof und der Apothekenhof in der Residenz. Alle Orte waren bereits wiederholt als mögliche Plätze für einen neuen Konzertsaal im Gespräch.

 

 

Kultusminister Ludwig Spaenle betonte, dass eine endgültige Entscheidung über die Standortfrage für den Münchner Konzertsaal im Herbst 2015 zu treffen sei. „Wir bleiben dabei: Unsere Landeshauptstadt als Musik- und Kulturmetropole mit ihren Orchestern von Weltrang braucht einen neuen Konzertsaal,“ sagte Spaenle. „Das wird noch in der laufenden Legislaturperiode irreversibel auf den Weg gebracht. Dazu werden nun die fünf Standorte, die vor allen Dingen auch von einer breiten Zustimmung in der Bevölkerung getragen werden, einer eingehenden externen Untersuchung unterzogen. Auf Basis dieser Entscheidungsgrundlage wird der Ministerrat noch im Herbst dieses Jahres eine verbindliche Standortentscheidung treffen.“

 

 

Fest steht, dass der Gasteig und die Philharmonie im Jahr 2020 saniert und geschlossen werden. Dementsprechend schnell muss der neue Konzertsaal fertiggestellt sein, da er auch als Übergangsspielstätte gebraucht wird.

 

 

CSU Dieter Reiter Gasteig Konzertsaal Ludwig Spaenle Olympiapa-Eisstadion Pfanni-Gelände Residenz Sehofer SPD

Das könnte Dich auch interessieren

20.05.2026 Wie lange dauert eine Masterarbeit? Bearbeitungszeit, Zeitplan und realistische Erwartungen Die Masterarbeit markiert den Abschluss eines mehrjährigen Studiums – und viele Studierende fragen sich schon Monate vorher, wie lange eine Masterarbeit eigentlich dauert und ob die offiziellen Vorgaben mit der Realität übereinstimmen. Laut den Prüfungsordnungen vieler deutscher Hochschulen, darunter die LMU München, die TU München und die Universität Hamburg, beträgt die reguläre Bearbeitungszeit sechs Monate. 20.05.2026 München für Länger: Warum möbliertes Wohnen die bessere Alternative zum Hotel ist Wer für ein Projekt, eine neue Arbeitsstelle oder eine längere Weiterbildung nach München kommt, kennt das Dilemma: Ein Hotelzimmer wird auf Dauer unpersönlich und teuer, während die Suche nach einer Mietwohnung auf dem angespannten Münchner Markt oft frustrierend und zeitaufwendig ist. Genau hier schließt eine clevere Lösung die Lücke: Business Apartments und möblierte Wohnungen auf 15.05.2026 Tag der Alltagsbegleiter: Die stille Kraft, die Familien trägt An ihrer Seite ist an diesem Morgen Marta, Alltagsbegleiterin. Sie antwortet nicht mit Korrektur, nicht mit Ungeduld, nicht mit einem schnellen „Aber Sie sind doch zu Hause“. Sie setzt sich zu Frau Krüger, nimmt Blickkontakt auf und sagt ruhig: „Wir bleiben jetzt erst einmal hier zusammen. Ich bin da.“ Dann stellt sie eine Tasse Tee 13.05.2026 Mein Körper, meine Entscheidung: Warum Schönheits-OPs kein Tabu mehr sind Ästhetische Eingriffe werden heute deutlich offener thematisiert als noch vor einigen Jahren. Was früher häufig hinter verschlossenen Türen blieb, ist inzwischen Teil öffentlicher Gespräche geworden – ob in sozialen Medien, Podcasts oder persönlichen Erfahrungsberichten. Parallel dazu verändert sich auch die ästhetische Medizin selbst: Viele Menschen wünschen sich heute keine möglichst auffälligen Veränderungen mehr, sondern natürliche