Mi., 25.07.2018 , 16:37 Uhr

Rauschgifthandel im Darknet - Großrazzia in München und Landkreis

Der Staatsanwaltschaft München und dem Zollfahndungsamt ist ein Schlag gegen den Rauschgifthandel im Darknet gelungen. Im Zuge einer umfangreichen Durchsuchungsaktion in München und Landkreis wurden 15 verdächtige Wohnungen durchsucht.

 

Am frühen Mittwochmorgen durchsuchten Beamte der Staatsanwaltschaft gemeinsam mit rund 70 Zollfahndern Wohnungen in München, Ottobrunn, Neubiberg und Neuried wegen des Verdachts von Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz.

 

Seit Ende 2017 häufen sich bei der Münchner Polizei Ermittlungsverfahren gegen Tatverdächtige aus dem Großraum München, die Betäubungsmittel über das „Darknet“ bestellen und sich diese anschließend per Postversand zuschicken lassen. Im Vorfeld der heutigen Durchsuchungen konnten bereits in rund 20 Fällen Postsendungen abgefangen und beschlagnahmt werden. Darunter Rauschgift wie Marihuana, Kokain, Amphetamin oder MDMA (Grundstoff zur Herstellung von Ecstasy).

 

 

Bei den Wohnungsdurchsuchungen wurden bei 10 Tatverdächtigen Kleinmengen an Rauschgift sichergestellt: So konnten unter anderem je bis zu 75 Gramm Marihuana, 45 Tabletten Ecstasy und 6.000 Euro Bargeld sichergestellt werden. Auch Unterlagen, Handys und Laptops, wurden als Beweismittel sichergestellt. Die Polizei hofft durch diese Aufzeichnungen und Informationen zu weiteren Rauschgiftgeschäften, Lieferanten und Abnehmern zu bekommen.

 

Die drei vorläufig festgenommenen Personen werden morgen dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der über die Anträge der Staatsanwaltschaft auf Haftbefehlserlass entscheidet.

 

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