Luise-Kiesselbach-Tunnel München, © So sieht der neue Luise-Kiesselbach-Tunnel in München aus

Stau im neuen Luise-Kiesselbach-Tunnel

München – Ab diesem Montag, den 27. Juli, kommen endlich die Autofahrer in den Genuss, den neuen Luise-Kiesselbach-Tunnel zu befahren. Doch der Start des neuen Tunnels wird durch einen „Mega-Stau“ getrübt.

 

Dass an diesem Montag der Tunnel nur in eine Richtung befahrbar sein wird, war von Anfang an bekannt. Erst am Dienstag öffnet die Röhre dann auch auf der anderen Straßenseite, Richtung Süden. Aufgrund finaler Anpassungsarbeiten im Tunnel konnte heute jedoch nur die Richtung nach Norden aufgemacht werden.

 

In den sozialen Netzwerken beklagen sich bereits heute, am ersten Tag der Tunnelöffnung, mehrere Menschen. Es wird von einem „Mega-Stau“ gesprochen. Vor allem da die Autobahnzufahrt zur A95 noch nicht möglich ist, stauen sich die Autos in diesem Teilstück.  

 

  Doch es gibt auch User im Netz, die das ganze mit Humor nehmen:

Da es an der Oberfläche, an der Heckenstallerstraße, bereits am Sonntagabend einen Unfall gab, ist eine Ampelanlage ausgefallen. Die Polizei muss, bis die Reparatur an der Ampel abgeschlossen ist, den Verkehr hier auf altmodische Art und Weise leiten – per Handzeichen, wie die tz berichtet.

 

Der Luise-Kiesselbach-Tunnel hat knapp 400 Millionen Euro gekostet. Er ist einer der modernsten Tunnel Bayerns. Wenn der Tunnel dann endlich in beide Richtungen geöffnet wird, kann davon ausgegangen werden, dass die Staus nach und nach aufhören werden, so zumindest die Erwartung.

 

(jh)