Fr., 23.11.2018 , 14:34 Uhr

Einfacher und vielfach günstiger: MVV-Tarifreform beschlossen

Die breite Mehrheit der Fahrgäste soll im öffentlichen Nahverkehr im Großraum München künftig günstiger unterwegs sein – und das komplexe Tarifsystem wird einfacher. Die Gesellschafterversammlung des Münchner Verkehrs- und Tarifverbundes beschloss am Freitag eine entsprechende Tarifreform.

 

Nun müssen der Münchner Stadtrat und die Kreistage der zum Verbund gehörenden acht Landkreise zustimmen, damit die Neuerung zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2019 in Kraft treten kann. Die Reform kostet rund 70 Millionen Euro. 35 Millionen teilen sich die Stadt München und die Landkreise. Zudem fördert der Freistaat die Reform mit rund 35 Millionen Euro.

 

 

Nicht zuletzt damit sei über das gesamte Fahrkartensortiment eine Preisreduzierung von etwa sieben Prozent erreicht worden, teilte eine MVV-Sprecherin mit. Für einige Monatskarten im Stadtgebiet sollen Kunden sogar bis zu 30 Prozent weniger zahlen. Vor allem Vielfahrer mit Zeitkarten würden entlastet. Nur wenige Fahrkarten sollen etwas teurer werden, dafür werde in den meisten dieser Fälle der Geltungsbereich ausgeweitet. Das Herzstück der Reform sei die Vereinheitlichung auf sieben Tarifzonen, erläuterte der MVV. In dieser neuen Struktur fänden Fahrgäste schneller das richtige Ticket. Bisher gab es Ringe, Zonen und Räume.

 

 

dpa

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