Do., 24.11.2016 , 13:24 Uhr

München Ludwigvorstadt: Hoteldieb per DNA und Videoüberwachung überführt

Ein 27-jähriger Deutscher hat nach Angaben der Polizei bereits im April zwei schwere Diebstähle in Hotels begangen. Der Mann konnte per DNA-Abgleich ermittelt werden. Nun kam heraus, der Täter sitzt bereits wegen eines anderen Vergehens im Gefängnis.

 

In der Nacht vom 21.04.2016 auf  den 22.04.2016, entwendete ein zunächst unbekannter Täter Bargeld aus einer Schublade in der Rezeption eines Hotels in der Ludwigvorstadt. Der Mann wurde bei seinem Diebstahl von einer Hotel-Kamera gefilmt.

 

Sichtung des Videomaterials bestätigte den Verdacht des Rezeptionisten, dass es sich bei dem Dieb um einen Gast handeln müsste, der ihn wahrscheinlich beim Chek-in auskundschaftete. Zur Tatzeit gegen 01.30 Uhr nutzte der Täter die kurze Abwesenheit des Nachtportiers aus und entwendete aus der
Hotelkasse mehrere hundert Euro. Der Täter war jedoch bei Anzeigenerstattung bereits flüchtig.

 

Eine weitere Tat ereignete sich am Tag davor, Donnerstag, 21.04.2016, in der Zeit von 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr, in einem Hotel in der Isarvorstadt. Hier gelangte ein bis dahin ebenfalls unbekannter Täter über ein gekipptes Fenster in ein ebenerdiges Hotelzimmer. Er durchwühlte dort das Zimmer und flüchtete ohne Beute. Hier konnte eine Tatortspur gesichert werden.

 

Dies ermöglichte eine Liste möglicher Datenbanktreffer. Aufgrund der zeitlichen und örtlichen Nähe zu dem Fall in derLudwigsvorstadt, kam auch hier der 27-jährige Deutsche in den Fokus der Ermittlungen. Ein DNA-Direktvergleich ergab letztlicheine zweifelsfreie Übereinstimmung. Der Tatverdächtige ist der Polizei bereits einschlägig bekannt. Er verbüßt gerade in anderer Sache eine Freiheitsstrafe. Zum
Tatvorwurf macht er von seinem Aussageverweigerungsrecht gebrauch.

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