Do., 28.07.2016 , 09:58 Uhr

Wiesn-Chef Schmid: "Wir dürfen uns das Oktoberfest nicht vermiesen lassen"

Noch immer herrscht in Bayern Unverständniss über die grausamen Bluttaten der letzten Tage. Mit Sorge blickt die Bevölkerung auf Großveranstaltungen wie das Oktoberfest. Doch zu Hause bleiben ist keine Lösung, wenn es nach Wiesn-Chef Schmid geht.

 

Klar, dass der Wiesn-Chef hofft, dass sich die Leute von den jüngsten Ereignissen nicht abschrecken lassen. Für die Stadt ist das Oktoberfest ein großes Geschäft. Allerdings hat er auch Recht wenn er sagt: „Genau das bezwecken die Terroristen“. Sie wollen dass wir Angst haben und unser Leben einschränken.

 

Video: Ärger um Wiesn-Zaun

 

„Wir haben hier ein großes Volksfest, das wir uns nicht vermiesen lassen dürfen“, sagte der CSU-Bürgermeister in einem Interview des Münchner Merkur. Ich hoffe, dass die Leute kommen. Es wäre falsch, sich zurückzuziehen und nicht mehr zu feiern.“

 

Nach dem Amoklauf in München mit insgesamt zehn Toten und den beiden mutmaßlich islamistischen Terrorattacken von Würzburg und Ansbach will die bayerische Landeshauptstadt ihr Sicherheitskonzept für das größte Volksfest der Welt noch einmal auf den Prüfstand stellen. „Wir tun alles, was möglich, geeignet, erforderlich und angemessen ist, um größtmögliche Sicherheit herzustellen“, betonte der Wiesn-Chef. Schmid stellte aber auch klar: „Hundertprozentige Sicherheit gibt es natürlich nirgends.“ Das Oktoberfest beginnt am 17. September und dauert bis zum 3. Oktober.

 

Während des Oktoberfests senden münchen.tv täglich live von der Empore im Hofbräu-Festzelt. Rund 50 Fernsehmacher arbeiten vor und hinter den Kulissen für einen reibungslosen Ablauf. Weitere Nachrichten und Wissenswertes zur Wiesn, finden Sie auch hier oder auf unserer Facebook-Seite Oktoberfest Live.

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