Di., 16.09.2014 , 10:25 Uhr

Christian Ude Ehrenbürger von München

Mit einem glamourösen Empfang haben die politischen Spitzen der Stadt München Alt-Oberbürgermeister Christian Ude zu einem Ehrenbürger eben dieser gemacht.

Politische Sticheleien gab es dabei zwischen den Parteien und innerhalb der Parteien nicht – beziehungsweise kaum…

 

„Alte Männer sind gefährlich, denn sie fürchten sich nicht vor der Zukunft“

So prophezeit Christian Ude, der Oberbürgermeister der Herzen für viele Münchner, dass er auch als Privatier ganz und gar nicht Ruhe geben wird, sondern durchaus von sich hören machen wird.

Genau damit hat Ude bei seiner Rede auch gleich angefangen.

Normalerweise sind solche Ehrungen kein Platz für Missmut, Diskussion und Probleme.

Nur sind die Zwistigkeiten zwischen dem neuen OB Dieter Reiter und seinem Vorgänger, Christian Ude, hinlänglich bekannt:

Ude war wenig einverstanden damit, dass Dieter Reiter nach seiner Wahl die Grünen bei den Koalitionsverhandlungen hat abblitzen lassen, Dieter Reiter hätte sich schon vor der Wahl gerne etwas mehr öffentliche Unterstützung durch den Sympathieträger Ude gewünscht.

 

 

Dieter Reiter hielt sich ans Protokoll und lobte den Alt-Oberbürgermeister als „Glücksfall für unsere Stadt“.

 

Die Rathaus-GroKo – ein rotes Tuch

„Ich werde mich mit dem Lob auf meine Parteifreunde beschränken“, läutete Christian Ude seine Dankesrede ein.

Josef Schmid, mittlerweile zweiter Bürgermeister der großen Koalition zwischen CSU und SPD im Münchner Rathaus, drehte sich irritiert zu seinen eigenen Parteifreunden um

Dabei waren mit dem Koalitionsvertrag doch endlich alle Unklarheiten in dieser Zwangsehe beseitigt, und dann kommt doch der neue Ehrenbürger, und stichelt wieder.

Dass Christian Ude sich die Grünen auch weiterhin als Koalitionspartner gewünscht hätte, ist bekannt.

Bekannt ist auch seit Montag: Ruhe wegen Rente wird Christian Ude nicht geben.

 

 

adc / rathaus

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