© Übernachtungen während des Oktoberfests 2014

Oktoberfest: Tipps für Hotels und Übernachtungen während der Wiesn

Vom 19. September bis zum 04. Oktober 2015 ist München wieder voll. Das 182. Oktoberfest wird wieder mehrere Millionen Besucher nach München ziehen. Hier gibt es ein paar Tipps für Unterkünfte während der Wiesn.

 

Teuere Übernachtungsmöglichkeiten

Während des Oktoberfestes langen nicht nur die Betreiber der Zelte auf der Wiesn ordentlich zu, was Preise angeht:

Die Maß Bier auf dem größten Volksfest der Welt liegt in vielen Zelten in diesem Jahr schon über der Horror-Marke von 10 Euro, und Hotelbetreiber erhöhen die Preise für ein Zimmer während der Wiesn-Tage teilweise um über 75 Prozent.

Im letzten Jahr sind die Besucherzahlen bis auf 6,4 Millionen Menschen geklettert – bis zu 400 Millionen Euro haben die Gäste aus aller Welt alleine für Übernachtungen gezahlt.

Die ersten Buchungen sind im vergangenen Jahr bereits im Januar bei den Hotels eingegangen, spätestens ab August war praktisch nichts mehr zu bekommen – jedenfalls nicht im bezahlbaren Rahmen.

Es gibt auch billige Hotels – nur schnell und clever muss man sein

Der gängige Weg zu möglichst günstigen Hotels geht heute über das Internet.

tripadvisor.de ist im Moment eine der wenigen unabhängigen Portale, über die man erfahren kann, wie man an eine günstige Unterkunft während der Oktoberfest-Zeit herankommt.

Buchen kann man dann ja über die normalen Reisewebsiter wie Expedia, Opodo oder Travel Scout.

Auf der Homepage der Stadt München findet der Besucher außerdem eine Auflistung der Hotels nach Bewertung und Preis.

Für zwei Sterne oder keinen gibt es hier noch Zimmer, die sich unterhalb der 220 Euro bewegen.

 

Hostels: Wenn Anspruch und Geldbeutel passen

Wer nicht unbedingt ein Zimmer für sich alleine braucht, oder auch nach einem ausgiebigem Besuch auf der Wiesn nichts dagegen hat, sich im Zweifelsfall ein Bad mit anderen Gästen auf dem Gang zu teilen, dem sei ein Hostel ans Herz gelegt.

Zum Beispiel auf Hostelworld oder bei den Hostelbookers finden sich oft Preise um die 30 Euro pro Nacht während dem Oktoberfest.

Je mehr Gäste in einem Zimmer sind, desto günstiger sind die Hostels. Nur sind die Jugendherbergen in den meisten Fällen für das Jahr 2015 schon ausgebucht.

 

Die Experten empfehlen: Raus ins Umland

München verfügt über ein recht gut funktionierendes und ausgebautes Netz mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

 

© Der ÖPNV-Plan der MVV

 

Ob mit U-Bahn, S-Bahn oder Bus… Man erreicht die Theresienwiese recht gut aus dem gesamten Netz der MVG und MVV. Natürlich müssen sich die Fahrgäste in den Zügen und Bussen eventuell auf eine etwas höhere Dichte der Fahrgäste einstellen (Zweideutigkeit beabsichtigt).

Wenn ein wenig Körperkontakt nicht stört, dann verfügen zum Beispiel diese Städte über Übernachtungsmöglichkeiten, bei denen sich das Ticket für den ÖPNV trotzdem noch rechnet:

  • Dachau
  • Olching
  • Fürstenfeldbruck
  • Wolfratshausen
  • Unterhaching
  • Ebersberg
  • Erding
  • Unterschleißheim

…sowie viele weitere Städte und Gemeinden im Verkehrsnetz von München.

Der Flughafen München bietet auch gleich mehrere Hotels, die allerdings nicht gerade günstig sind.

Zudem sind sie zum Oktoberfest meist schon recht bald voll.

Besucher, die von weiter her kommen, können gleich die S-Bahn von der Haltestelle Flughafen aus nutzen, um zu ihrem Hotel zu kommen.

 

 

Privat macht Übernachtungen billig

Wer am wenigsten zahlen will, um einen Schlafplatz nach dem Oktoberfest zu haben, der sollte sich aber nach privaten Angeboten umsehen. Von denen gibt es eine ganze Menge.

Zum einen gibt es Münchner, die Privatzimmer in ihren Häusern oder Wohnungen vermieten. Aber auch im Umland laden in praktisch jedem noch so kleinen Dorf Bed and Breakfasts, Gaststätten mit Fremdenzimmer oder ähnlichens den Besucher ein.

Die andere Möglichkeit: Couchsurfing.

Unter Couchsurfing.org zum Beispiel finden sich zum Teil Leute, die ihre Couch als Schlafplatz anbieten. In vielen Fällen wollen sie dafür nur auch einen Schlafplatz im Gegenzug, sollten sie sich mal in der Region ihres Gastes aufhalten.

adc