Di., 30.08.2016 , 15:19 Uhr

Unpünktlichkeit bei der MVG: Die Münchner Trambahnen sind besonders betroffen

Zweimal im Jahr muss die MVG ihre Daten zur Pünktlichkeit veröffentlichen. Die Bilanz: Im ersten Halbjahr 2016 waren die Münchner Trambahnen unpünktlicher als im Vorjahr.

 

Die Münchner Verkehrsgesellschaft vermerkte in den ersten sechs Monaten einen Anstieg der Unpünktlichkeit bei den Trambahnen. Bereits zwei Minuten zu spät bedeutet Unpünktlichkeit. Auch die Münchner Busse und U-Bahnen sind unpünktlicher gefahren als noch im Vorjahr. Bei den Bussen hat das Minus gegenüber dem ersten Halbjahr 2015 nur 0,8 Punkte, bei den U-Bahnen nur 0,6 Punkte betragen. Trotz der Verschlechterung ist die MVG zufrieden. „Die Pünktlichkeit befindet sich trotz leichter Rückgänge weiter auf einem hohen Niveau.“

 

Busse, Tram- oder U-Bahnen gelten als „unpünktlich“, wenn sie 120 Sekunden zu spät kommen oder ganz ausfallen. Die S-Bahn gilt erst dann als zu spät, wenn sie mehr als fünf Minuten Verspätung hat. (Mehr zur tatsächlichen Pünktlichkeit der S-Bahn und auf welche Weise diese ermittelt wird lesen Sie hier. )

 

Der Grund: Baustellen

 

Die Verspätungen der Trambahnen haben sich aufgrund der zahlreichen Baustellen im Münchner Stadtgebiet gehäuft. Laut Andreas Nagel von der Aktion Münchner Fahrgäste würde das Kreisverwaltungsreferat die Trambahenen regelmäßig bei den Baustellen abbremsen, daher die verspäteten Ankunftszeiten. Oft müsse die Tram auch an größeren Kreuzungen dem Autoverkehr den Vorrang lassen. Vor allem die Großbaustelle am Stachus und die vielen Umleitungen beeinträchtigen den Trambahnverkehr erheblich.

 

Wie soll es weitergehen?

 

Zum nächsten Jahr sollen längere Trambahnzüge in München fahren. Dadurch soll auch der Fahrgastwechsel beschleunigt werden. Außerdem soll der Ampelverkehr überarbeitet werden, sodass es nicht zu Staus auf den Schienen kommt. Laut MVG-Sprecher sei auch ein drittes Trambahngleis am Hauptbahnhof geplant.

 

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